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Mayr-Melnhof Holz Holding, 29. January 2026

MM TIMBER LOG: Der Zweite Wald

Fakt ist: Jeder Kubikmeter Holz, der CO₂-intensive Materialien ersetzt, spart im Schnitt 1,1 Tonnen CO₂ und speichert Kohlenstoff über Jahrzehnte. Damit wird der Holzbau zum entscheidenden Hebel für klimafreundliches Bauen. CEO Richard Stralz zum Zweiten Wald und dem Zukunftsbaustoff Brettsperrholz, der unbedingt strategisch in die urbane Stadtentwicklung integriert werden muss.


Welche Bedeutung hat der „zweite Wald“ im Kontext moderner Stadtentwicklung?

Der ‚zweite Wald‘ bezieht sich auf den Holzbau, denn Holzhäuser binden CO2 wie unsere Bäume in den Wäldern. Je mehr Holz wir verbauen, desto mehr Kohlenstoff wird also gespeichert. Viele Holzhäuser machen dann sozusagen den ‚zweiten Wald‘ aus. Der Wohnungsbedarf vor allem in den Städten ruft förmlich nach der Holzbauweise, eine gezielte Planung von Nachverdichtung, Neubau und Sanierung mit Holz ist ein wertvoller Beitrag zur Erreichung der Klimaziele.

Wie kann Holz als Zukunftsbaustoff die Stadtentwicklung nachhaltig beeinflussen?

Holz vereint wesentliche Vorteile: Es bindet CO2 langfristig, ermöglicht durch Vorfertigung hochpräzise und schnelle Bauprozesse, hat weniger Gewicht als traditionelle Baumaterialien bei gleicher Festigkeit und ist daher prädestiniert für Aufstockung und Nachverdichtung und eröffnet durch die einfache Bearbeitungsmöglichkeit architektonische Freiheiten. Zudem ist Holz durch und durch ein regionaler Rohstoff. In hybriden Systemen – etwa in Kombination mit Beton für große Spannweiten und höhere Schallschutzanforderungen – wird Holz auch im urbanen Hochbau uneingeschränkt einsetzbar.

Welche Rahmenbedingungen braucht es, um den Holzbau im Kampf gegen den Klimawandel zu stärken?

Um den Holzbau zu fördern, sind politische Rahmenbedingungen erforderlich, die die gesamte Holzwertschöpfungskette – vom Forst bis zum Holzbau – unterstützen
und ihre Rolle im Kampf gegen den Klimawandel anerkennen. Dazu gehören Anreize für den Holzbau generell und die Förderung von Bildungsinitiativen, die das Wissen über Holz als Baustoff verbreiten.

Welche Bedeutung haben Fachleute wie Zimmerer für die Zukunft des Holzbaus?

Zimmerer sind das operative Rückgrat des Holzbaus. Sie übersetzen die industrielle Präzision vorgefertigter Elemente in bauliche Realität. Holz ist leicht, zugleich leistungsstark und lässt sich schnell montieren – doch all diese Vorteile entfalten sich nur durch qualifizierte Fachkräfte. Zudem treiben moderne Zimmerer die Digitalisierung der Baustelle voran und sichern so die Innovationskraft der gesamten Branche.

Stichwort Feuchteschutz und Standardisierung: Welche Herausforderungen und Lösungen gibt es im Holzbau?

Feuchtigkeit ist der größte Feind des Holzes, da sie zu Schäden und einer verkürzten Lebensdauer führen kann. Um dies zu vermeiden, ist es entscheidend, dass Handwerker Holz so verbauen, dass es vor Wasser geschützt ist. Dies erfordert eine sorgfältige Planung und den Einsatz von Sensorik, um Feuchtigkeit frühzeitig zu erkennen und zu kontrollieren.

Durch Standardisierung wird Wohnraum leistbarer?

Richtig. Derzeit sind viele Holzbauprojekte noch stark individualisiert, was hohe Produktionskosten bedeutet. Durch die Einführung standardisierter Bauteile – also eines Baukastensystems – und wiederholbarer Prozesse können diese Kosten reduziert werden, ohne die Architektinnen und Architekten zu sehr in ihrer Kreativität zu
beschränken. So wird Holzbau nicht nur klimafreundlich, sondern auch ein zentraler Hebel für leistbaren Wohnraum.

Artikel erschienen in: https://www.businessmonat.at/jaenner-2026

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