Peter Rosegger Pflegeheim

Graz, AT

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Außergewöhnliche architektonische Qualitäten.

Ein Pflegeheim, das den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Umfeld bietet, in dem sie sich wohlfühlen und das Wärme und Heimeligkeit ausstrahlt, war das Ziel bei der Errichtung des Peter Rosegger Pflegeheims in Graz (AT). Zudem sollte das öffentliche Gebäude nachhaltig und ökonomisch gebaut werden und sich harmonisch in die grüne Umgebung mit vorstädtischem Einfamilienhauscharakter einfügen. Sichtbare Holzoberflächen der MM crosslam Brettsperrholzwände und Brettsperrholzdecken von Mayr Melnhof Holz erfüllten diese Anforderungen genauso wie die hohen statischen und bauphysikalischen Anforderungen an das Gebäude. 

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Facts

Planungsbeginn
2011
Baubeginn
2012
Fertigstellung
2014
Bauherr
ENW - Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft m.b.H
Architekt/Planer
Dietger Wissounig Architekten ZT GmbH
Holzbauunternehmen
Strobl Bau - Holzbau GmbH
Materiallieferant
Mayr-Melnhof Holz Gaishorn
Material

1.400 m3 Brettsperrholz MM crosslam

Das zweigeschossige Pflegeheim Peter Rosegger in Graz (AT) befindet sich am Areal der ehemaligen Hummelkaserne in einem städtebaulich heterogenen Umfeld. Das kompakte, zweigeschossige Gebäude mit fast quadratischem Grundriss und leicht asymmetrischen Einschnitten bietet das räumliche Konzept für acht Hausgemeinschaften – vier pro Geschoss, die um einen zentralen, innenliegenden „Dorfplatz" gruppiert sind. Dieser wurde durch das Gebäude durchgesteckt, darüber befindet sich ein Dachgarten zur gemeinschaftlichen Nutzung. Im rechten Winkel zu dieser öffentlichen Achse sind je zwei weitere in das Gebäude eingeschnittene Gärten angesiedelt, die den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses vorbehalten sind. Ergänzt wird das Angebot an Freiflächen durch vier den Hausgemeinschaften zugeordnete Atrien im Obergeschoss sowie die direkte Anbindung an den von der Stadt Graz geplanten öffentlichen Park an der Ostseite des Areals.

Die einzelnen Hausgemeinschaften mit Zimmern, Gemeinschaftsküche und gemeinsamen Essbereich bieten jeweils 13 Bewohnerinnen und Bewohnern sowie einer Betreuungsperson Platz, was eine überschaubare, familiäre Atmosphäre generiert. Balkone und Loggien in Holzausführung, sichtbare Holzoberflächen in den Zimmern, Gemeinschaftsräumen und Begegnungszonen sowie abwechslungsreiche Wege und Durchblicke innerhalb des Hauses sorgen für eine anregende Umgebung und Wohlfühlatmosphäre. Die Zimmer unterscheiden sich geringfügig je nach Lage und Ausrichtung, alle verfügen jedoch über ein Fenster mit Öffnungsflügel und eines mit niedrigem, beheiztem Sitzparapet. Die Nebenräume zur Pflege sind räumlich zentral platziert, sodass kurze Wege im Arbeitsablauf und eine wirtschaftliche Betriebsführung gesichert sind. 

Dank eines detaillierten Brandschutzkonzeptes mit entsprechenden Kompensierungsmaßnahmen konnte das Pflegeheim als vorgefertigter Holzbau in Passivhausbauweise auf einem Kellergeschoss errichtet werden, wobei je nach statischen bzw. bauphysikalischen Anforderungen, eine Holz-Riegel-Konstruktion oder Brettsperrholzwände und Holzrippen- oder Brettsperrholz-Massivdecken zum Einsatz kamen. Die Fassade besteht aus unbehandeltem heimischem Lärchenholz, die Wände im Inneren wurden weitgehend mit Brettsperrholzoberflächen in Sichtqualität ausgeführt. Neben den spezifischen Eigenschaften des Holzes tragen unterschiedliche Ausblicke, lichtdurchflutete Räume, der direkte Bezug zu Freiräumen und zum Grün, vielfältige Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten im Inneren des Hauses und in den Gärten, sowie eine abwechslungsreiche Abfolge von besonnten und beschatteten Außenbereichen zum freundlichen Ambiente in dieser letzten Bleibe für Menschen bei.

Auszeichnung: European Green Building Award

Quelle:
Pflegewohnheim Peter Rosegger « Dietger Wissounig Architekten – Architektur und Städtebau

Photocredits: Pierer Photography

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