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Aktuelles aus der Unternehmensgruppe Mayr-Melnhof Holz

Holzprodukte wirken wie ein zweiter Wald. | © iStock
Richard Stralz, CEO der Mayr-Melnhof Holz Holding AG | © Sabine Hoffmann
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Mayr-Melnhof Holz Holding, 07. November 2021

MM TIMBER LOG: Der Beitrag des Baumaterials Holz zur Erreichung der Klimaziele

Ein Statement von Richard Stralz zum Beitrag des Baumaterials Holz im Kampf gegen den Klimawandel und zum ökologischen Fußabdruck von Holz im Gegensatz zu herkömmlichen Baumaterialien.

Holzverwendung senkt die Treibhausgasemissionen.

Ein Kubikmeter Holz speichert 250 Kilogramm Kohlenstoff aus einer Tonne CO2. Und wir alle wissen, dass CO2 ein wesentlicher Mitverursacher des Treibhaueffekts ist.

Damit sind Holzprodukte temporäre Kohlenstoffspeicher, und dies über ihre gesamte Lebensdauer. Wenn es darum geht, die Treibhausgas-Emissionen für eine klimafittere Zukunft drastisch zu senken, kommt man an dem wertvollen Rohstoff Holz nicht vorbei. Produkte aus Holz treffen wir in unserem Alltag überall an: ob in Spielzeug, als Fenster, als Parkettboden oder Möbel, oder eben als Holzhaus.

Holzprodukte wirken also wie ein zweiter Wald, der Kohlenstoff bleibt in ihnen gebunden. Und natürlich wird das aus dem Wald entnommene Holz über Aufforstung oder Naturverjüngung nachgepflanzt. Diese jungen Bäume nehmen mittels Photosynthese wieder CO2 aus ihrer Umgebung auf, speichern den Kohlenstoff und geben den lebensnotwendigen Sauerstoff an die Luft ab. Wie in einem perfekten Perpetuum mobile wird durch die Nutzung von Holz und die Aufforstung permanent CO2 der Atmosphäre entzogen und Kohlenstoff gespeichert.

Holz hat einen bis zur Hälfte kleineren ökologischen Fußabdruck als andere Baumaterialien.

Rund 40 Prozent des gesamten Ressourcenverbrauchs auf der Erde – Materialien und Energie – entfallen derzeit auf den Bausektor. Effizienzsteigerungen und damit die Reduktion des Energiebedarfs und des Heizwärmebedarfs bei der Gebäudenutzung werden nicht ausreichen, um den Verbrauch zu reduzieren.

Einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leistet die Wahl des Baumaterials. Holz ist hier einfach unschlagbar. Holzbauprodukte und innovative Holzkonstruktionen können heute in vielen Fällen herkömmliche, beispielsweise Ziegel, Beton und Stahl, ersetzen. Diese sind wesentlich CO2-intensiver, da sie einen viel höheren Aufwand an fossiler Energie, wie Öl oder Kohle, bei ihrer Herstellung und ihrem Transport zur Baustelle haben. Das heißt, Holz wirkt doppelt: Einerseits bleibt der Kohlenstoff im Holzprodukt gebunden, andererseits wird durch den Holzeinsatz die Verwendung von CO2-intensiven Materialien und damit die Emission von schädlichem Treibhausgas vermieden.

Holz ist recycelbar, ein ganz wichtiger Aspekt in der Lebenszyklusbetrachtung. Am Ende der Lebenszeit eines Gebäudes wird ein Holzhaus rückgebaut, die Altholzmaterialien werden in der Holzwerkstoffindustrie als wertvoller Rohstoff für viele Produkte wie beispielsweise Platten für die Möbelindustrie eingesetzt oder als Pellets bzw. Briketts umweltfreundlich, weil klimaneutral, in Energie umgewandelt.

Je mehr CO2-verursachende Materialien durch Holzprodukte ersetzt werden, desto mehr CO2-Emissionen in die Atmosphäre können also auch verhindert werden. Arno Frühwald von der Universität Hamburg hat das eindeutig beziffert: „… Jeder Kubikmeter Holz, der als Ersatz für andere Baustoffe dient, reduziert die CO2-Emissionen in der Atmosphäre um durchschnittlich 1,1 Tonnen CO2  ...“ (Quelle: „Holzprodukte sind Kohlenstoffspeicher“, proHolz, Artikel nur auf Deutsch verfügbar)

Holz steigert auch die Ressourceneffizienz um ein Vielfaches: Es wächst nach und ist regional verfügbar. Die Fläche der Steiermark beispielsweise besteht zu mehr als 60 Prozent aus Wald. Jedes Jahr wächst mehr Wald nach, als geerntet wird. Es steht uns also genügend von diesem wertvollen Rohstoff zur Verfügung. 

Richard Stralz ist Vorstandsvorsitzender der Mayr-Melnhof Holz Holding AG, Obmann von proHolz Austria und Aufsichtsratsvorsitzender des Holzclusters Steiermark.
 

Nachhaltigkeit & Rohstoffverwendung
Holz als Baumaterial
Rohstoff Holz

Visualisierung des Hochregallagers für die Schnittholzlagerung bei Mayr-Melnhof Holz Leoben. | © HÖRMANN Logistik
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Mayr-Melnhof Holz Leoben, 29. Oktober 2021

Automatisierungsschritt in Leoben: Hochregallager für Schnittholz

Im Rahmen der Erweiterung des Standortes in Leoben mit einem modernen Werk zur Produktion von Brettsperrholz wird auch in ein Hochregallager für das Schnittholz investiert. Die Holzpakete mit unterschiedlichsten Abmessungen werden zukünftig automatisiert und tourengenau für die LKW-Verladung oder die angrenzende Brettsperrholzproduktion bereitgestellt.

Die zukunftsgerechte Intralogistik-Lösung besteht aus einem vollautomatischen, 3-gassigen Hochregallager, einer innovativen Fördertechnik, einer vollautomatischen Umreifungs- und Kantholzuntersetzeinrichtung, einer Stretchanlage, Stapelungs- und Etikettiermaschinen sowie einer modernen LKW-Verladetechnik. Zudem sind eine intelligente Lagerverwaltung, Anlagensteuerung und eine Anlagenvisualisierung integriert, die mit den internen ERP-Systemen kommunizieren.

Die Schnittholzpakete werden vom Sortier- und Hobelwerk übernommen, Gewicht und Kontur kontrolliert und in das Hochregallager transportiert. Dort werden sie automatisiert zwischengelagert. Um Leerfahrten zu vermeiden, wird unmittelbar ein sequenz- und tourengenauer Auslagerauftrag ausgeführt.  

Die ausgelagerten Pakete werden roboterunterstützt vollautomatisch mit Kanthölzern unterlegt, umreift, auf Kundenwunsch auch foliert, und automatisch etikettiert. An einer Roboterstation für die LKW-Verladung, angrenzend an die Verladehalle, werden bis zu vier Pakete zu einem Hub zusammengestellt, bei Paketen ohne Kanthölzer können hier Zwischenhölzer für die Stapelung mit Roboter eingelegt werden. Die Hübe werden mit einem Verteilerwagen zu einer von fünf Bereitstellbahnen gebracht. Dort wird je eine komplette LKW-Ladung bereitgestellt und mittels Verladekran verladen.

In der Nachzone des Hochregallagers sind in jeder Regalgasse Auslagerstiche für den internen Transport vorgesehen. Hier werden die im Brettsperrholzwerk benötigten Schnittholz-Pakete ausgelagert und über einen Verteilerwagen automatisch der Produktion zugeführt.

Das Hochregallager verfügt über 7.623 Stellplätze, die Ein- und Auslagerleistung liegt bei 62/71 Paketen pro Stunde. Mayr-Melnhof Holz geht mit der Errichtung des vollautomatischen Hochregallagers einen weiteren Schritt in Richtung Modernisierung und stellt sich zukunftsfit auf. Mit der Realisierung des Projekts hat das Unternehmen HÖRMANN Logistik beauftragt. Der Bau läuft auf Hochtouren, die Inbetriebnahme ist mit Dezember 2022 geplant.

Die Grundvoraussetzung für die Herstellung hochwertiger Pellets ist der Einsatz des richtigen Rohmaterials. | iStock
Rudolf Angeringer ist Vertriebsleiter für Pellets bei Mayr-Melnhof Holz. | © Kanizaj
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Mayr-Melnhof Holz Holding, 30. September 2021

MM TIMBER LOG: Pellets, das qualitativ hochwertige und ökologische Brennmaterial

Rudolf Angeringer zum Biomassebrennstoff Pellets, der Qualitätszertifizierung ENplus® und dem Beitrag von Pelletsheizungen im Kampf gegen den Klimawandel.

Wie hoch ist das Produktionsvolumen von Pellets bei Mayr-Melnhof Holz?

Mayr-Melnhof Holz produziert an allen drei Sägewerksstandorten in Leoben (AT), Paskov (CZ) und Efimovskij (RU) zertifizierte und qualitätskontrollierte Pellets. Unser geplantes Produktionsvolumen für 2021 beträgt etwa 300.000 Tonnen Pellets in ausschließlich ENplus® A1-Qualität für den Einsatz im privaten und gewerblichen Bereich.

Welchen Beitrag leisten Pellets im Kampf gegen den Klimawandel?

Bei der Verarbeitung von Holz fallen bis zu 40 Prozent des Inputs in Form von Säge- oder Hobelspänen und Holzhackschnitzel an, das richtige Rohmaterial für die Produktion von Pellets. Damit wird nichts von diesem wertvollen Rohstoff Holz verschwendet, sondern ein Mehrwert geschaffen und so ein wesentlicher Beitrag zur Unterstützung des europäischen Übergangs von fossilen Brennstoffen, die für hohe CO2-Emissionen verantwortlich sind, zu ausschließlich erneuerbaren Energiequellen geleistet. Selbstverständlich verarbeitet Mayr-Melnhof Holz ausschließlich Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern, die PEFC-zertifiziert sind oder vergleichbare, von PEFC anerkannte Standards erfüllen. So fördern wir eine sozial- und umweltverträgliche Waldwirtschaft und garantieren für natürliche, ökologische Holzprodukte.

Warum hat sich Mayr-Melnhof Holz für die ENplus®-Zertifizierung entschieden?

Wir waren von Anfang an Mitglied im österreichischen Pelletsverband (proPellets Austria). Gemeinsam mit unseren Verbandskollegen haben wir uns für die Schaffung eines einheitlichen Zertifizierungsstandards eingesetzt, um Pelletsqualitäten klar zu definieren. Damit geben wir unseren Kundinnen und Kunden die Sicherheit, nur hochqualitative Pellets einzusetzen.

Welche Auswirkungen hat das Zertifizierungssystem auf den Pelletsmarkt?

Das ENplus®-Zertifizierungssystem beinhaltet klare Richtlinien für die produzierenden Unternehmen, die Händler und die Lieferdienste. Alle Marktteilnehmenden befolgen die gleichen Anforderungen, so dass die Verbraucherinnen und Verbraucher sicher sein können, ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erhalten. Der einheitliche Standard ist auch ein Vorteil für die Hersteller von Heizkesseln und Pelletsöfen. Sie können nun ihre Heizsysteme auf eine klar definierte Qualität auslegen.

Was sind die größten Herausforderungen für einen Pelletshersteller, der den Endverbraucherinnen und Endverbrauchern ein hochwertiges ökologisches Produkt liefern will?

Die Grundvoraussetzung für die Herstellung hochwertiger Pellets ist der Einsatz des richtigen Rohmaterials. Da wir unsere eigenen Sägenebenprodukte – frisches Sägemehl oder Hobelspäne – verwenden, kennen wir die Herkunft und die Qualität des Rohstoffs für die Pelletsproduktion genau. Hochautomatisierte Produktionsanlagen mit umfangreichen Qualitätskontrollen, sowie speziell ausgeführte Lagersilos sind ein weiterer wesentlicher Punkt, um ein hochwertiges Pellet sicherzustellen. Die zuverlässige Verfügbarkeit von Pellets durch die eigene Rohstoffversorgung gibt unseren Handelspartnern die Möglichkeit, ihre Abnehmerinnen und Abnehmer zu jeder Zeit gut versorgen zu können.

Werden die Menschen in Europa die Vorteile von Qualitätspellets entdecken und ihr Heizverhalten ändern?

Viele Verbraucherinnen und Verbraucher vertrauen bereits auf hochwertige Pellets, manche aber erst nach schlechten Erfahrungen mit nicht zertifizierten Pellets. Wir müssen hier noch Aufklärungsarbeit leisten. Unbestritten ist aber, dass wir unsere Umwelt für uns und die nächsten Generationen schützen und dem Klimawandel Einhalt gebieten müssen. Pelletsheizungen, betrieben mit zertifizierten Pellets, leisten einen wesentlichen Beitrag dazu.

Warum zögern manche noch beim Umstieg auf Pelletsheizungen? Was würden Sie diesen Menschen sagen?

Die Umstellung eines Heizsystems ist mitunter recht teuer. In Ländern, in denen der Staat Subventionen für den Umstieg bereitstellt, geht die Energiewende schneller. Wir hoffen, dass noch viel mehr Staaten die Vorteile der Biomassenutzung für unser Klima und unsere Umwelt entdecken und die Menschen dabei unterstützen, fossile Heizsysteme durch Heizungen, die mit erneuerbarer Energie betrieben werden, zu ersetzen.

Auch ist das Argument, dass die Verbrennung von Pellets die Luft verschmutzt, immer noch weit verbreitet. Dieses Argument ist definitiv nicht gerechtfertigt, denn moderne Pelletsheizungen arbeiten nahezu emissionsfrei. Wir empfehlen Kritikerinnen und Kritikern, die Website des jeweils nationalen Pelletsverbands in ihrem Land oder www.enplus-pellets.eu zu besuchen. Hier werden zuverlässige Informationen rund um Holzpellets für Endverbraucherinnen und Endverbraucher bereitgestellt.

Das Interview ist im Original am 20. Mai 2021 in ENplus® erschienen. Zum Bericht

MM royalpellets
Rohstoff Holz

© Mayr-Melnhof Holz
© Mayr-Melnhof Holz
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Mayr-Melnhof Holz Reuthe, 19. Juli 2021

Mit neuem Biomasse-Heizkraftwerk zur klimaneutralen Eigenversorgung

Der Nachhaltigkeitsgedanke zieht sich bei Mayr-Melnhof Holz durch den gesamten Beschaffungs- und Produktionsprozess. Um im aktiven Klimaschutz und im Bereich der Nachhaltigkeit einen weiteren Schritt zu gehen, wurde am Standort in Reuthe eine Holzheizung zur Eigenversorgung errichtet.

Mayr-Melnhof Holz verfolgt das No-waste-Prinzip. In Reuthe bedeutet das konkret, dass die für die weitere Verarbeitung nicht verwertbaren Holzreste und Sägenebenprodukte aus der Produktion des Brettschichtholzes sowie der Betonschalungsplatten und Betonschalungsträger aus Holz nun für die klimaneutrale Wärmeerzeugung eingesetzt werden.

Zwei neue Biomassekessel ersetzen die bisher getrennt betriebenen Wärmeerzeugungsanlagen, bisher waren für den „Bereich West“ eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage und für den „Bereich Ost“ zwei Holzkessel im Einsatz. Mit dem neuen Biomasse-Heizkraftwerk können mehr als 12.200 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr vermieden werden.

Eine innerbetriebliche Fernleitung in einem unterirdischen Kollektorgang verbindet jetzt die beiden Betriebsbereiche miteinander. Zusätzlich wurde im Warmwasserkreislauf ein Ausgleichsspeicher installiert, der einen Lastenausgleich zwischen den Biomasse-Kesseln und den Verbrauchern bewirkt. Der jährlich benötigte Wärmebedarf für die Trocknung des Schnittholzes, den Betrieb der Produktionsanlagen und die Heizung der Gebäude wird nun gänzlich aus dem eigenen Hause gedeckt.

Mathias Simma, Geschäftsführer der Mayr-Melnhof Holz Reuthe GmbH: "Rund 3,5 Millionen Euro haben wir in die Realisierung dieses umwelt- und klimafreundlichen Projektes investiert, unterstützt wurde das Projekt mit Mitteln aus der „Umweltförderung im Inland“ des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie."

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Spatenstich für die größte Einzelinvestition in der Geschichte der Mayr-Melnhof Holz Gruppe ( © Morgenstern)
So soll das neue Brettsperrholzwerk in Leoben aussehen (Visualisierung © arinco planung+consulting)
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Mayr-Melnhof Holz Leoben, 28. Mai 2021

Spatenstich für neues Brettsperrholz erfolgt

Ende Mai 2021 startet die Mayr-Melnhof Holz Leoben GmbH mit den Bauarbeiten für das größte Investitionsprojekt in der Geschichte der Mayr-Melnhof Holz Gruppe:

150 Millionen Euro werden am bestehenden Sägewerksstandort Leoben in ein Brettsperrholzwerk nach dem neuesten Stand der Technik, ein Hochleistungsnachsortier- und Hobelwerk sowie ein vollautomatisiertes Hochregallager investiert. In knapp zwei Jahren soll der Vollbetrieb aufgenommen werden. Das neue Brettsperrholzwerk wird die Produktionskapazität der Unternehmensgruppe für Brettsperrholz von aktuell 80.000 m3/Jahr auf 200.000 m3/Jahr erweitern und trägt damit dem starken Marktwachstum Rechnung.

Am 28. Mai erfolgte der Spatenstich. Trotz strikter Coronaregeln für Veranstaltungen aber bei strahlendem Sonnenschein folgten zahlreiche Gäste aus Politik, von Interessens- und Branchenvertretungen, Fördergeber, Projektpartner aus dem Bauwesen, die Planer und Architekten sowie das Projektteam "HoLzBsp" der Einladung von Eigentümer Franz-Mayr-Melnhof-Saurau, des Aufsichtsrats DI Rainer Zellner (Vorsitzender), Dr. Nikolaus Ankershofen, Univ.-Prof. Mag. Dr. Romuald Bertl, Mag. Rupert Zieseritsch und Ing. Franz Rappold sowie des Vorstands, DI Richard Stralz (CEO) und DI Michael Wolfram (CFO).

Als Ehrengäste begrüßte Eigentümer Franz Mayr-Melnhof-Saurau:

  • Generalsekretär des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Herr DI Michael Esterl
  • Herr Landesrat Ök.-Rat Johann Seitinger, in Vertretung für den Landeshauptmann der Steiermark, Hermann Schützenhöfer
  • Vertreterin des Landeshauptmann Stellvertreters Anton Lang, Frau Landtagsabgeordnete Helga Ahrer
  • Landesrätin für Wirtschaft, Frau MMag.a Barbara Eibinger-Miedl
  • Bezirkshauptmann von Leoben, Herr Mag. Markus Kraxner
  • Bürgermeister der Gemeinde Leoben, Herr Kurt Wallner
  • Präsident der Industriellenvereinigung Österreich, Herr Ing. Georg Knill
  • Präsident der Industriellenvereinigung Steiermark, Herr Prof. DI Stefan Stolitzka
  • Präsident der Landwirtschaftskammer Steiermark ÖKR Franz Titschenbacher
  • Obmann der Kooperationsplattform Forst Holz Papier, Herr ÖKR Rudolf Rosenstatter
  • Obmann von PEFC-Austria, Herr DI Dr. Kurt Ramskogler
  • Obmann Land- und Forstbetriebe, Carl Prinz von Croy
  • Bundesvorsitzender der Forstunternehmer im Fachverband der gewerblichen Dienstleister in der Wirtschaftskammer Österreich, Herr Peter Konrad


Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Steiermark
Die Investition ist ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Steiermark. „Die Rohstoffversorgung durch die steirischen Wälder, die bestehende Infrastruktur, gut ausgebildete Arbeitskräfte sowie die Schnittholzversorgung durch das direkt angrenzende Sägewerk machen Leoben zum optimalen Standort für diese Zukunftsinvestition, die mit dem CO2-neutralen Werkstoff Holz auch einen wichtigen Beitrag zu Nachhaltigkeit und zu aktivem Klimaschutz leistet“, freut sich Richard Stralz, CEO der Mayr-Melnhof Holz Holding AG, über diesen Investitionsschub, der nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der Mayr Melnhof Holz Gruppe verbessern, sondern auch bestehende Arbeitsplätze sichern und als Jobmotor in der Region rund 50 neue Arbeitsplätze schaffen wird.

Facts „Brettsperrholzwerk Mayr-Melnhof Holz Leoben“

Baubeginn: 31. Mai 2021
Produktionsstart geplant: Ende 2022
Investitionsvolumen: 150 Mio Euro in der ersten Ausbaustufe
Hobelleistung: 700.000 m3
Lamellenlagerkapazität: 28.000 m³
Brettsperrholz-Produktionskapazität: rund 140.000 m3 PEFC-zertifiziertes Brettsperrholz im Vollausbau
Produktionsfläche: rund 33.000 m2
Geschaffene Arbeitsplätze: 50
Ökologische Strom- und Wärmeversorgung: Photovoltaikanlage am Gebäudedach und Wasserkraftwerk
Holztragwerk & Fassade: 11.500 m3 Brettschichtholz, Brettsperrholz und 3-Schichtplatten aus Eigenproduktion


Über Brettsperrholz
Brettsperrholz, auch bekannt als CLT – Cross Laminated Timber – ist ein massives Holzbauelement, bei dem Schnittholz in mehreren Lagen kreuzweise dauerhaft zu Platten miteinander verklebt wird. Dieser Aufbau gewährleistet formstabile und steife Bauteile mit ausgezeichneten statischen und bauphysikalischen Eigenschaften. Holz als Baustoff erlebt aktuell eine Renaissance. Hergestellt aus dem regional verfügbaren Rohstoff Holz ist Brettsperrholz ein CO2-neutrales nachhaltiges Baumaterial. Es ist leicht formbar und durch den hohen Vorfertigungsgrad in der Fabrik vielfältig einsetzbar, beispielsweise als Wand, Decke oder in der Dachkonstruktion. Damit können Gebäude bis zu sechs Geschossen und höher als reine Holzgebäude errichtet werden – Familienhäuser, Freizeitanlagen, Kindergärten, Pflegeheime, Restaurants und vieles mehr – oder Gebäudeaufstockungen einfach realisiert werden. MM crosslam ist der Markenname für das Brettsperrholzprodukt von Mayr-Melnhof Holz.

Brettsperrholz wirkt klimaschonend
Holz kann heute in vielen Fällen herkömmliche CO2-intensive Baumaterialien wie Beton oder Stahl ersetzen und wirkt damit zweifach klimaschonend: einerseits durch die Bindung von Kohlenstoff im Holz selbst und andererseits durch die Vermeidung von CO2-Ausstoß bei den Herstellungsprozessen der herkömmlichen Baumaterialien, welche durch Holz ersetzt werden. Als natürlicher und nachwachsender Baustoff, leistet Brettsperrholz einen wichtigen Beitrag zum aktiven Klimaschutz. Das Brettsperrholz, dass Mayr-Melnhof Holz produziert, ist PEFC-zertifiziert.

Brettsperrholz MM crosslam
Baumaterial Holz
Holzbau-Referenzen

Sägewerk Mayr-Melnhof Holz Paskov | © Jan Poloch
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Mayr-Melnhof Holz Paskov, 18. Januar 2021

Investition in grüne Wärmeerzeugung mit neuem Biomassekessel

Natürlich klimaneutral und nachhaltig: Eine neue dritte Biomassekesselanlage und die Generalüberholung des bestehenden Biomasseheizkraftwerks versorgen den Standort in Paskov mit der benötigten Wärmeenergie zur Trocknung des Schnittholzes und der Sägespäne für die Pelletierung.

Seit Inbetriebnahme des Sägewerks in Paskov 2004 ist die Produktionsmenge auf rund 800.000 Kubikmeter Schnittholz und 90.000 Tonnen Pellets pro Jahr gestiegen. Seit 2020 verfügt der Standort auch über ein Nasslager mit 1,4 Hektar für bis zu 70.000 Festmeter. Die Bestandsanlagen zur Wärmeerzeugung liefen 17 Jahre auf Hochtouren und das Nasslager stellt hinsichtlich Verwendbarkeit von nasser Rinde und Hackgut bei gleichzeitiger Einhaltung der strengen Abgasgrenzwerte neue Anforderungen an ein Biomassekraftwerk. Das und die kontinuierliche Produktionssteigerung veranlassten Mayr-Melnhof Holz, in eine neue State-of-the-Art Biomassekesselanlage des Kärntner Kraftwerkspezialisten Urbas sowie in die Überholung der Bestandsanlagen eine Summe von 6,5 Millionen Euro zu investieren.

Hohe Qualitätsstandards an Technik und Umweltschutz waren für die Entscheidung handlungsleitend. Bei der Realisierung wurden die Erkenntnisse einbezogen, die am russischen Sägewerksstandort Efimovskij gewonnen wurden: 2019 wurde dort bereits eine dritte Biomassekesselanlage installiert.

Mit der Erweiterung ist das Werk Paskov nun in der Lage, die volle Produktionsmenge zu trocknen und die Sägenebenprodukte zur Gänze am Standort wertzuschöpfen.

Mayr-Melnhof Holz verfolgt das No-waste-Prinzip. Der Nachhaltigkeitsgedanke zieht sich durch den gesamten Beschaffungs- und Produktionsprozess: 100 Prozent des wertvollen Rohstoffs Holz werden verwendet. Als Heizmaterial dienen in Paskov ausschließlich Rinde sowie nicht verwertbare Holzreste und Sägenebenprodukte.

Biomasse-Heizkraftwerk von Urbas am Sägewerksstandort Mayr-Melnhof Holz Efimovskij | © Timmerer-Maier
Detailansicht der Biomasse-Heizanlage | © Timmerer-Maier
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Mayr-Melnhof Holz Efimovskij, 09. März 2020

Steigerung des Einschnitts macht höhere Trocknungskapazität notwendig: Neuer Biomassekessel in Betrieb

Seit Eröffnung des Sägewerks in Efimovskij 2009 konnte der Einschnitt sukzessive gesteigert werden. Ein neuer Biomasseheizkessel sorgt nun für die klimaneutrale Erzeugung der zusätzlich benötigten Wärme, die für die Trocknung des Schnittholzes und der Späne für die Produktion der Pellets benötigt wird.

Jährlich werden am russischen Standort in Efimovskij rund 700.000 Festmeter Rundholz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern eingeschnitten, der Output beträgt circa 380.000 Kubikmeter Schnittholz und 60.000 Tonnen Pellets. Die gesamte Schnittholzmenge wird am Standort getrocknet.

Den gestiegenen Wärmebedarf konnten die vorhandenen zwei Biomasseheizwerke nicht mehr bereitstellen. Aus diesem Grund entschied sich Mayr-Melnhof Holz für den Bau einer dritten Heizanlage, beauftragt wurde damit der Kärntner Kraftwerkspezialist Urbas. Das Projekt wurde im Frühjahr 2019 während des laufenden Betriebs gestartet, seit Herbst ist der neue Heizkessel in Betrieb. Die zwei bestehenden Heizanlagen wurden generalüberholt und technisch auf den letzten Stand gebracht.

Mayr-Melnhof Holz verfolgt das No-waste-Prinzip. Der Nachhaltigkeitsgedanke zieht sich durch den gesamten Beschaffungs- und Produktionsprozess: 100 Prozent des wertvollen Rohstoffs Holz werden verwertet. Als Heizmaterial dienen in Efimovskij ausschließlich Rinde der verarbeiteten Baumstämme sowie, in besonders strengen Wintern, Brennholz aus dem Eigenforst.

Visualisierung © arinco planung+consulting
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Mayr-Melnhof Holz Holding, 14. Januar 2020

Neues Brettsperrholzwerk für Leoben

Die Mayr Melnhof Holz Holding AG startet mit einer Großinvestition von rund 130 Millionen Euro in das Jahr 2020 und errichtet am Standort in Leoben eine moderne Brettsperrholz-Fertigung. Mit dieser größten Investition in der Geschichte der Unternehmensgruppe setzt Mayr-Melnhof Holz die Wachstumsstrategie konsequent fort, beschleunigt die Vorwärtsintegration und unterstreicht die Position als eines der führenden Unternehmen in der Holzindustrie Europas. Gemeinsam mit dem bestehenden Standort in Gaishorn wird Mayr-Melnhof Holz damit zukünftig mit zwei hochmodernen Brettsperrholzwerken die stark steigende Nachfrage nach Holzbaulösungen im Wohn- und Industriebau erfüllen können. Bund, Land Steiermark, Stadt Leoben und SFG haben ihre umfassende Unterstützung zugesagt und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Realisierung dieser Investition, die auch einen wichtigen Impuls für die Wirtschaft in der Region setzen wird.

Unmittelbar neben dem bestehenden Sägewerk in Leoben entsteht in einem mehrstufigen Prozess über drei Jahre nicht nur das Brettsperrholzwerk nach dem neuesten Stand der Technik, sondern auch ein Hochleistungsnachsortier- und Hobelwerk sowie ein vollautomatisiertes Hochregallager. In einem weiteren Schritt ist die umfassende Modernisierung des Sägewerks geplant.

Die Rohstoffversorgung durch die steirischen Wälder, die bestehende Infrastruktur, gut ausgebildete Arbeitskräfte sowie die Schnittholzversorgung durch das direkt angrenzende Sägewerk machen Leoben zum optimalen Standort für diese Zukunftsinvestition, die mit dem CO2-neutralen Werkstoff Holz auch einen wichtigen Beitrag zu Nachhaltigkeit und zu aktivem Klimaschutz leistet,“ freut sich Richard Stralz, CEO der Mayr-Melnhof Holz Holding AG, über diesen Investitionsschub, der nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der Mayr Melnhof Holz Gruppe verbessern, sondern auch bestehende Arbeitsplätze sichern und neue schaffen wird.

Über Brettsperrholz
Brettsperrholz ist ein massives Holzbauelement, bei dem Schnittholz in mehreren Lagen kreuzweise dauerhaft zu Platten miteinander verklebt wird. Dieser kreuzweise ausgeführte Aufbau gewährleistet formstabile und steife Bauteile mit ausgezeichneten statischen und bauphysikalischen Eigenschaften. Der hohe Vorfertigungsgrad in der Fabrik macht Brettsperrholz zu einem optimalen, hochqualitativen Baumaterial. Das Baumaterial Holz kann heute in vielen Fällen herkömmliche CO2-intensive Baumaterialien, wie Beton oder Stahl, ersetzen, und wirkt damit zweifach klimaschonend: Einerseits durch die Bindung von Kohlenstoff im Holz und andererseits durch die Vermeidung von CO2-Ausstoß bei den Herstellungsprozessen der herkömmlichen Baumaterialien, welche durch Holz ersetzt werden. Als natürlicher und nachwachsender Baustoff, leistet Brettsperrholz einen großen Beitrag zum aktiven Klimaschutz.

Foto: v.l.n.r.: G. Pichler, Geschäftsführer PEFC Austria; R. Stralz, CEO Mayr-Melnhof Holz; F. Schwarzauger, Leiter Rundholzeinkauf und Verkauf Sägenebenprodukte Mayr-Melnhof Holz; K. Ramskogler, Obmann PEFC-Austria | © FHP / Peter Sommer Fotopress
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Mayr-Melnhof Holz Holding, 27. November 2019

Mayr-Melnhof Holz mit PEFC-Award „Chain of Custody“ ausgezeichnet

Weil uns eine lebenswerte Zukunft am Herzen liegt, verarbeiten wir bei Mayr-Melnhof Holz ausschließlich Holz aus aktiv nachhaltig bewirtschafteten Wäldern“, begründet CEO Richard Stralz die Unternehmensphilosophie zur Rohstoffbeschaffung. Seit 2006 ist die Mayr-Melnhof Holz Gruppe PEFC-zertifiziert. Nun wurde ihr der PEFC-Award in der Kategorie „Chain of Custody“ verliehen.

Die Auszeichnung wurde Mayr-Melnhof Holz am 20. November 2019 von PEFC Austria verliehen. Der Hintergrund: Das Unternehmen prüft die Herkunft des Rohstoffs genau und garantiert eine lückenlose Nachvollziehbarkeit der Herkunft bis zum Wald. Den wertvollen Rohstoff Holz, der nach PEFC oder vergleichbar strengen und von PEFC anerkannten Standards zertifiziert ist, verarbeitet Mayr-Melnhof Holz weiter zu Holzprodukten, deren Herstellungsprozess ebenfalls strikt überprüft und kontrolliert wird und die ebenfalls nach den umfassenden PEFC-Standards zertifiziert sind. Dazu gehören Schnittholz, Pellets, Brettschichtholz, Duo- und Triobalken, Brettsperrholz, Holzplatten und Holzträger für Betonschalungstechnik und Brettsperrholz für Holz-Beton-Verbundelemente.

PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes / Programm zur Anerkennung von Forstzertifizierungssystemen) ist die weltweit führende Institution zur Förderung, Sicherstellung und Vermarktung aktiver, nachhaltiger und klimafitter Waldbewirtschaftung. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Fortwirtschaft. Um das Bewusstsein für die nachhaltige Waldbewirtschaftung zu stärken, wurde 2011 in Österreich der PEFC-Award ins Leben gerufen. Der Award geht an Unternehmen, die sich überdurchschnittlich für einen umsichtigen und verantwortungsvollen Umgang mit dem Wald bzw. der Holzverarbeitung in Österreich einsetzen.

Richard Stralz, CEO der Mayr-Melnhof Holz Holding AG, unterstreicht angesichts des fortschreitenden Klimawandels die Bedeutung nachhaltiger Waldbewirtschaftung: „Wir müssen zeitgerecht – und das bedeutet ‚jetzt‘ – die richtigen Schritte in eine klimafitte und damit lebenswerte Zukunft gehen. Große Anstrengungen von Wissenschaft und Wirtschaft sind kurzfristig notwendig, um schnell die richtigen Maßnahmen für eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Waldbewirtschaftung zu identifizieren und umzusetzen. PEFC-Zertifizierungen gehen hier in die richtige Richtung. PEFC steht für Nachhaltigkeit und Sicherheit einer geordneten Waldbewirtschaftung – und das weltweit.

Nachhaltigkeit & Rohstoffverwendung
PEFC

 

von links nach rechts: Franz Mayr-Melnhof, May-Melnhof Forstbetriebe; Doris Stiksl, Geschäftsführerin proHolz; Bürgermeister Johannes Wagner und Christoph Holzer, Geschäftsführer SPAR Steiermark und Südburgenland | © Werner Krug
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Mayr-Melnhof Holz Gaishorn, 02. September 2019

Nachhaltige Holzbauelemente von Mayr-Melnhof Holz für SPAR-Supermarkt

Bis Ende November 2019 entsteht neben dem a in der Mauritzener Hauptstraße ein komplett neuer 700 m² großer SPAR-Supermarkt in nachhaltiger Holzbauweise. Beim Bau kommt Brettschichtholz und Brettsperrholz von Mayr-Melnhof Holz Gaishorn zum Einsatz, die Errichtung führt die Firma Strobl Holzbau (Weiz) aus.

Unmittelbar neben dem bestehenden Sägewerk in Leoben entsteht in einem mehrstufigen Prozess über drei Jahre nicht nur das Brettsperrholzwerk nach dem neuesten Stand der Technik, sondern auch ein Hochleistungsnachsortier- und Hobelwerk sowie ein vollautomatisiertes Hochregallager. In einem weiteren Schritt ist die umfassende Modernisierung des Sägewerks geplant.

„Die Rohstoffversorgung durch die steirischen Wälder, die bestehende Infrastruktur, gut ausgebildete Arbeitskräfte sowie die Schnittholzversorgung durch das direkt angrenzende Sägewerk machen Leoben zum optimalen Standort für diese Zukunftsinvestition, die mit dem CO2-neutralen Werkstoff Holz auch einen wichtigen Beitrag zu Nachhaltigkeit und zu aktivem Klimaschutz leistet,“ freut sich Richard Stralz, CEO der Mayr-Melnhof Holz Holding AG, über diesen Investitionsschub, der nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der Mayr Melnhof Holz Gruppe verbessern, sondern auch bestehende Arbeitsplätze sichern und neue schaffen wird.

Über Brettsperrholz
Brettsperrholz ist ein massives Holzbauelement, bei dem Schnittholz in mehreren Lagen kreuzweise dauerhaft zu Platten miteinander verklebt wird. Dieser kreuzweise ausgeführte Aufbau gewährleistet formstabile und steife Bauteile mit ausgezeichneten statischen und bauphysikalischen Eigenschaften. Der hohe Vorfertigungsgrad in der Fabrik macht Brettsperrholz zu einem optimalen, hochqualitativen Baumaterial. Holz kann heute in vielen Fällen herkömmliche CO2-intensive Baumaterialien wie Beton oder Stahl ersetzen und wirkt damit zweifach klimaschonend: einerseits durch die Bindung von CO2 im Holz selbst und andererseits durch die Vermeidung von CO2-Ausstoß bei den Herstellungsprozessen der herkömmlichen Baumaterialien, welche durch Holz ersetzt werden. Als natürlicher und nachwachsender Baustoff, leistet Brettsperrholz einen großen Beitrag zum aktiven Klimaschutz.

Standort in Wismar: Hier wird Brettschichtholz produziert, darunter Holzmassivbauelemente (HBE). | © MM Holz
Am Standort in Olsberg werden Brettschichtholz und Brettschichtholz-Sonderbauteile hergestellt. Zudem wird das Produkt MM complete – Ingenieurholzbau by Hüttemann, angeboten. | © Redeker
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Mayr-Melnhof Holz Holding, 27. Februar 2018

Mayr-Melnhof Holz übernimmt Hüttemann Gruppe

Die Mayr-Melnhof Holz Gruppe und die Hüttemann Gruppe haben am 22. Februar 2018 einen Vertrag über die Übernahme aller Anteile der Hüttemann Gruppe mit Standorten in Wismar und in Olsberg, beide Deutschland, durch die Mayr-Melnhof Holz Gruppe unterzeichnet. 

Mit dieser Akquisition wird die Mayr-Melnhof Holz Gruppe ihre strategische Position im Produktbereich Brettschichtholz weiter ausbauen und damit zu einem führenden Anbieter dieser Produktgruppe in Europa.

„Der Bereich Brettschichtholz der Mayr-Melnhof Gruppe und das Portfolio der Hüttemann-Gruppe ergänzen einander sowohl im Produktprogramm als auch geographisch hervorragend,“ freut sich DI Richard Stralz, Vorstandsvorsitzender der Mayr-Melnhof Holz Holding AG, über diese Akquisition, die nach zahlreichen gruppeninternen Investitionen den nächsten Wachstumsschritt für die Mayr-Melnhof Holz Gruppe bedeutet.

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